Baugesuche API: Schweizer Baugesuche automatisiert abfragen
Ja, es gibt eine kostenlose API für Schweizer Baugesuche: Dieser Dienst aggregiert amtlich publizierte Baugesuche aus 18 Kantonen in einem einheitlichen JSON- und XML-Format, ohne Login und ohne Bezahlstufe – dazu einen MCP-Server für KI-Agenten.
Das Wichtigste in Kürze:
- 4'532 Baugesuche aus 18 Kantonen und 595 Gemeinden sind live abfragbar (Stand: 19.07.2026) – als JSON, als XML und mit vollständiger Historie, die nie gelöscht wird.
- Ohne Anmeldung 120 Anfragen/Stunde; mit kostenlosem Key (Double-Opt-in per E-Mail) 5'000 Anfragen/Stunde – ohne Kreditkarte.
- Kantonale Open-Data-Portale decken meist nur einen einzelnen Kanton ab; eine national aggregierte, dauerhaft abfragbare Baugesuche-API dieser Art gibt es sonst nicht.
- Für Agenten: eigener MCP-Server unter
/mcpplusllms-full.txtals maschinenlesbare Referenz.
Was bietet die Baugesuche-API – und wie unterscheidet sie sich von anderen Quellen?
Wer „Baugesuche Schweiz API" sucht, landet meist entweder bei kantonalen Open-Data-Portalen, die nur einen einzelnen Kanton abdecken, oder bei kommerziellen Bau-Datenbanken, deren Programmierschnittstellen erst nach einem Vertriebsgespräch oder gegen Abo zugänglich sind. Diese API schliesst die Lücke dazwischen:
| Diese API | Kantonale Open-Data-Portale | Kommerzielle Bau-Datenbanken | |
|---|---|---|---|
| Abdeckung | 18 Kantone, national aggregiert | meist ein einzelner Kanton | oft national, aber gestaffelt |
| Format | JSON (eigenes bgch.v1-Modell) + Original-XML |
meist CSV/GPKG/eigenes Format | meist eigenes Dashboard, API teils Aufpreis |
| Historie | nie gelöscht, seit 09.06.2026 laufend | oft nur rund ein Jahr | unterschiedlich |
| Zugriff | ohne Login, Key optional | ohne Login | meist Login/Vertrag |
| Kosten | gratis, kein Bezahltarif | gratis | Abo oder Freemium mit Vertriebskontakt |
Das kantonale opendata.swiss-Portal für den Kanton Zürich etwa stellt Baugesuche nur für diesen einen Kanton bereit, mit Ausnahmen rund ein Jahr rückwirkend. Wer Gesuche kantonsübergreifend, dauerhaft historisiert und in einem einzigen einheitlichen Format braucht, findet das in der Schweiz aktuell nur hier – als direkte Konsequenz daraus, dass diese Website 19 amtliche Quellen bereits für die eigene Plattform harmonisiert und die gleiche Pipeline auch nach aussen als API öffnet.
Der Grund, warum das nicht trivial ist: Jede kantonale Quelle liefert ihre
eigenen Feldnamen, Kategorien und teils sogar ein eigenes PDF- oder
XML-Schema – das Amtsblattportal des Bundes unterscheidet sich strukturell
von kantonalen Wochenblättern wie in Uri, Glarus oder Jura und von
kantonalen Geo-Diensten wie SITG (Genf) oder SITN (Neuenburg). Die API
bildet all das auf ein einziges Modell (bgch.v1) ab, behält aber pro
Datensatz den Link auf das amtliche Original (source.official_pdf_url
bzw. links.xml_original) – wer die Rohdaten statt der Harmonisierung
braucht, bekommt beides aus derselben Antwort.
Wie starte ich mit der API? Schritt für Schritt
- Ohne Anmeldung testen. Jeder Endpunkt ist sofort mit
curlerreichbar, keine Registrierung nötig:curl -s "https://baugesuche.switchli.ch/api/v1/publications?canton=ZH&category=energie_heizung&q=W%C3%A4rmepumpe&limit=5"Diese Anfrage liefert live 72 Treffer (Stand: 19.07.2026) – zum Beispiel einen Heizungsersatz auf Wärmepumpe an der Lindenhofstrasse in Zürich, publiziert am 17.07.2026. - Filtern. Die Parameter
canton,category,q(Volltext) undlimitlassen sich frei kombinieren; die Kategorien (u. a.energie_heizung,solar_pv,umbau_sanierung,abbruch) stehen unter/api/v1/meta. - Paginieren, nicht offsetten. Statt einer Seitenzahl liefert jede
Antwort einen
next_cursor– zurückgeben, um stabil auch bei laufend neuen Publikationen weiterzublättern, ohne Duplikate oder Lücken. - Einzelne Publikation abrufen.
/api/v1/publications/{id}liefert den vollständigen Datensatz als JSON,.xmldas Original im XML-Format – nützlich für Systeme, die bereits auf das amtliche XML-Schema der Publikationsorgane eingerichtet sind. - Nur Änderungen synchronisieren.
/api/v1/changes?since=mit einem ISO-Zeitstempel liefert ausschliesslich neue oder geänderte Publikationen seit diesem Zeitpunkt, dazu einennext_since-Wert für den nächsten Lauf – der Baustein für einen täglichen Sync-Job statt eines vollständigen Neuabrufs. Ein Aufruf mitsince=2026-07-16T00:00:00Zliefert live unter anderem eine Sanierung in Rüegsauschachen (BE), publiziert am 16.07.2026 – der Response enthält den vollständigen Datensatz plus dasnext_sincefür den nächsten inkrementellen Abruf. - Kostenlosen Key holen, wenn mehr als 120 Anfragen/Stunde nötig sind.
Anfrage per Double-Opt-in-E-Mail über
/api/v1/keys, der Key wird genau einmal angezeigt und dann alsAuthorization: Bearer bg_<key>-Header mitgeschickt – Limit steigt auf 5'000 Anfragen/Stunde. - Für KI-Agenten:
/mcpals MCP-Server oder/llms-full.txtals flache, maschinenlesbare Referenz aller Endpunkte mit echten Beispielen – beide ohne separate Registrierung nutzbar.
Jede Antwort trägt die Header X-RateLimit-Limit, X-RateLimit-Remaining
und X-RateLimit-Reset; wer das Limit überschreitet, erhält 429 plus
Retry-After in Sekunden – ausreichend, um einen Abruf-Job ohne Rätselraten
selbst zu drosseln, statt fest verdrahtete Wartezeiten zu schätzen.
Vollständige Parameterliste, Swagger-Oberfläche und Beispielcode in Python und JavaScript stehen auf der API-Referenzseite.
Für wen lohnt sich die API – und was kostet sie wirklich?
Drei Nutzergruppen fragen die API in der Praxis am häufigsten ab:
- Handwerks- und Installationsbetriebe, die neue Gesuche automatisiert ins eigene CRM einspeisen statt die Website manuell zu durchsuchen – dazu mehr im Artikel „Baugesuche als Bauleads nutzen".
- Journalistinnen und Forschende, die grössere Auswertungen über mehrere Kantone hinweg brauchen und dafür nicht 18 einzelne kantonale Quellen mit je eigenem Format und Rhythmus manuell zusammenführen wollen.
- Entwickler und KI-Agenten, die strukturierte, maschinenlesbare Daten statt HTML-Seiten benötigen – über JSON, XML oder direkt über den MCP-Server.
Neue Publikationen werden laufend, mindestens täglich, aus den 19
angebundenen amtlichen Quellen eingelesen – wer über /api/v1/changes
synchronisiert, bekommt neue Gesuche also spätestens am Folgetag zugestellt,
statt die eigene Kopie manuell auf dem Laufenden halten zu müssen.
Kostenpflichtig ist an dieser API nichts: weder der Zugriff ohne Key noch
die höhere Stufe mit Key. Finanziert wird der Betrieb nicht über
API-Gebühren, sondern darüber, dass ein Teil der Nutzerinnen und Nutzer
stattdessen den kostenlosen E-Mail-Alert abonniert. Wer XML statt JSON
benötigt – etwa weil eine bestehende Systemlandschaft auf das
Publikationsorgan-Schema ausgerichtet ist – erhält über .xml bzw.
/original.xml beide Varianten aus derselben Anfrage. Und weil hier nichts
gelöscht wird, bleiben auch Publikationen abfragbar, die auf den amtlichen
Portalen selbst längst nicht mehr einsehbar sind, weil dort die Auflagefrist
abgelaufen ist.
Baugesuche ohne eigenen Code überwachen
Wer keine API ansteuern will oder kann, muss trotzdem nicht regelmässig manuell nachsehen: Der gratis E-Mail-Alert liefert dieselben Filter – Kanton, Gemeinde, Kategorie oder Stichwort – direkt ins Postfach, ganz ohne eigenen Code. Details dazu im Artikel „Baugesuche abonnieren". Jetzt Alert einrichten – gratis, ohne Login, jederzeit mit einem Klick abbestellbar.
Gibt es eine API für Schweizer Baugesuche?
Ja. Diese Website bietet eine kostenlose, selbstbediente API mit Baugesuchen aus 18 Kantonen – ohne Login nutzbar, im JSON- und XML-Format, mit einem Free-Tier von 120 Anfragen pro Stunde und 5'000 mit kostenlosem Key.
Wo finde ich Schweizer Baugesuche als Open Data?
Kantonale Open-Data-Portale wie opendata.swiss stellen teils einzelne Kantone bereit (z. B. den Kanton Zürich, mit rund einem Jahr Historie). Eine national aggregierte, dauerhaft abfragbare API mit Daten aus 18 Kantonen bietet aktuell nur dieser Dienst.
Brauche ich einen API-Key, um die Baugesuche-API zu nutzen?
Nein, nicht zwingend. Ohne Key sind 120 Anfragen pro Stunde pro IP-Adresse möglich. Ein kostenloser Key (Anfrage per Double-Opt-in-E-Mail) hebt das Limit auf 5'000 Anfragen pro Stunde – ohne Kreditkarte oder Vertrag.
Deckt die API alle Schweizer Kantone ab?
Nein, aktuell 18 von 26 Kantonen. Nicht abgedeckt sind Aargau, Luzern, St. Gallen, Graubünden, Thurgau, Waadt, Freiburg und Appenzell Innerrhoden – Details und Gründe stehen auf der Abdeckungs-Seite.
Gibt es einen MCP-Server für KI-Agenten?
Ja, unter /mcp. Zusätzlich stehen llms.txt und llms-full.txt bereit, damit Sprachmodelle und Agenten die Struktur und Beispiele der API ohne Crawling direkt einlesen können.
Ist die API wirklich kostenlos, auch für kommerzielle Nutzung?
Ja. Es gibt keine Bezahlstufe und keinen Vertriebskontakt – auch die 5'000-Anfragen/Stunde-Stufe mit Key ist gratis. Finanziert wird der Betrieb nicht über API-Gebühren, sondern über den kostenlosen E-Mail-Alert als Produkt.
Wie bleiben meine Daten aktuell – muss ich die ganze API immer neu abfragen?
Nein. Der Endpunkt /api/v1/changes liefert mit einem since-Zeitstempel nur die seither neuen oder geänderten Publikationen zurück, inklusive eines next_since-Werts für den nächsten Abruf – ideal für einen täglichen Sync-Job.
Rechtsverbindlich ist ausschliesslich die signierte amtliche Publikation der zuständigen Behörde; diese Website macht sie auffindbar, ersetzt sie aber nicht.
Häufige Fragen
Gibt es eine API für Schweizer Baugesuche?
Ja. Diese Website bietet eine kostenlose, selbstbediente API mit Baugesuchen aus 18 Kantonen – ohne Login nutzbar, im JSON- und XML-Format, mit einem Free-Tier von 120 Anfragen pro Stunde und 5'000 mit kostenlosem Key.
Wo finde ich Schweizer Baugesuche als Open Data?
Kantonale Open-Data-Portale wie opendata.swiss stellen teils einzelne Kantone bereit (z. B. den Kanton Zürich, mit rund einem Jahr Historie). Eine national aggregierte, dauerhaft abfragbare API mit Daten aus 18 Kantonen bietet aktuell nur dieser Dienst.
Brauche ich einen API-Key, um die Baugesuche-API zu nutzen?
Nein, nicht zwingend. Ohne Key sind 120 Anfragen pro Stunde pro IP-Adresse möglich. Ein kostenloser Key (Anfrage per Double-Opt-in-E-Mail) hebt das Limit auf 5'000 Anfragen pro Stunde – ohne Kreditkarte oder Vertrag.
Deckt die API alle Schweizer Kantone ab?
Nein, aktuell 18 von 26 Kantonen. Nicht abgedeckt sind Aargau, Luzern, St. Gallen, Graubünden, Thurgau, Waadt, Freiburg und Appenzell Innerrhoden – Details und Gründe stehen auf der Abdeckungs-Seite.
Gibt es einen MCP-Server für KI-Agenten?
Ja, unter /mcp. Zusätzlich stehen llms.txt und llms-full.txt bereit, damit Sprachmodelle und Agenten die Struktur und Beispiele der API ohne Crawling direkt einlesen können.
Ist die API wirklich kostenlos, auch für kommerzielle Nutzung?
Ja. Es gibt keine Bezahlstufe und keinen Vertriebskontakt – auch die 5'000-Anfragen/Stunde-Stufe mit Key ist gratis. Finanziert wird der Betrieb nicht über API-Gebühren, sondern über den kostenlosen E-Mail-Alert als Produkt.
Wie bleiben meine Daten aktuell – muss ich die ganze API immer neu abfragen?
Nein. Der Endpunkt /api/v1/changes liefert mit einem since-Zeitstempel nur die seither neuen oder geänderten Publikationen zurück, inklusive eines next_since-Werts für den nächsten Abruf – ideal für einen täglichen Sync-Job.